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27.03.2012 - Infoabend "Heizung

Zu diesem Thema fand am Dienstag, dem 27. März ein Informationsabend des Nachbarschaftsnetzwerkes „Schafhof BürgerInitiative“ statt. Verschiedentlich wurde darüber bereits in der Presse berichtet, daher folgt hier keine ausführliche Darstellung mehr.

 

Gäste das Abends waren Herr Bürgermeister Günter Riemer, Herr Prof. Dr. Förster von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Nürtingen-Geislingen, Herr Gerhard Kleih, Geschäftsführer der EnBW, sowie die Roman Fietze und Heinz-Uwe Kauderer von der Interessengemeinschaft „Neue Wärme“.


Herr Bürgermeister Riemer erkannte das Problem der Wärmeversorgung auf dem Schafhof ausdrücklich an. Mehrere Tausend Euro pro Jahr an Heizkosten für ein Haus stellen eine enorme Belastung für die Bewohner dar und er versprach, weiterhin im Prozess der Lösungsfindung mitzuwirken. Leider wird es keine finanzielle Unterstützung vom Umweltministerium geben. Herr Riemer bot erneut an, bei entsprechendem Bedarf eine kostenlose Energieberatung auf dem Schafhof durch die Engergieberatung Esslingen zu unterstützen.


Abschließend warb Herr Riemer um Geduld und machte deutlich, dass es keine Lösung geben werde, die für alle gleich gelten könne. Als nächster Redner warb Herr Prof. Dr. Förster für sein unabhängiges, umfassendes Gutachten als neutrale Entscheidungsgrundlage wird leider nicht finanzierbar sein, Anm. Red.). Auch er warnte vor übereilter Umstellung auf ein anders Heizungssystem, um spätere Kollateralschäden zu vermeiden. Auch Fassadendämmung, Fenster und Dach leisten einen entscheidenden Beitrag zur monatlichen Abrechnung. Der Geschäftsführer der EnBW, Herr Gerhard Kleih, berichtete über die Bemühungen und Gespräche der letzten Monate, mit der Stadt und mit den Bürgern. Es habe intensive Gespräche mit der Stadt gegeben, Bürgeranfragen wurden beantwortet. Bei entsprechendem Bedarf sei es kein Problem für die EnBW, den Schafhof zu „verrohren“ und eine Versorgung mit Bioerdgas sicherzustellen. Mithilfe der Fragebögen, die an alle Haushalte verteilt wurden, will die EnBW den Bedarf besser einschätzen. Die EnBW ist weiterhin am Dialog mit den Bewohnern interessiert.


Die Herren Roman Fietze und Heinz-Uwe Kauderer warben um eine Mitgliedschaft der Bewohner in der neu gegründeten Interessengemeinschaft „Neue Wärme“. Herr Fietze führte aus, dass der jährliche Mitgliedsbeitrag von 50 Euro für anfallende laufende Kosten, wie z.B. Kopien sowie für eventuell später auftretende Kosten, z.B. für Sachverständigengutachten usw. verwendet werden solle. Das Ziel der Interessengemeinschaft sei es, eine möglichst günstige Lösung für alle Mitglieder zu erreichen.


Herr Tilmann Walther vom Nachbarschaftsnetzwerk „Schafhof BürgerInitiative“ machte abschließend deutlich, dass das Netzwerk an zwei Abenden verschiedenen Beteiligten eine Plattform geboten habe, und dass das Netzwerk das Thema „Heizungsenergie“ jetzt an die Interessengemeinschaft „Neue Wärme“ abgebe. Er bot an, die Interessengemeinschaft in geeigneter Form zu unterstützen, machte jedoch deutlich, dass aus verschiedenen rechtlichen Gründen eine Angliederung der Interessengemeinschaft „Neue Wärme“ an das Nachbarschaftsnetzwerk nicht möglich sei.